Italienischer Rosé heißt bei genussland.de in erster Linie Chiaretto — die norditalienische Tradition rund um den Gardasee. Rosa, nicht pink; trocken, nicht süß; salzig-kräuterig, nicht fruchtsaftig. Fast ausschließlich aus der Valtènesi- und Lugana-DOC.
Die Chiaretto-Methode sieht eine kurze Maischestandzeit vor — meist zwischen sechs und zwölf Stunden — bevor der Saft abgepresst wird. Das Ergebnis ist ein strukturierter Rosé mit klarer Säure und oft salzigem Nachhall. Im Sortiment: Pasini San Giovanni, Cà dei Frati und Perla del Garda. Dazu kommen einzelne Südtiroler Rosés aus Lagrein oder Vernatsch.
Chiaretto ist einer der wenigen Rosés, die mit Pasta mit Fisch-Ragù und scharfer italienischer Salsiccia mithalten. Servieren Sie bei 10–12 °C, im Weißweinglas.
Siehe auch: Roséwein Deutschland, Roséwein Österreich.