Deutscher Rotwein bedeutet fast immer Spätburgunder — und das aus gutem Grund. Die deutsche Pinot-Noir-Tradition hat in den letzten zwei Jahrzehnten qualitativ stark aufgeholt und steht in Pfalz und Rheinhessen heute auf Augenhöhe mit burgundischen Trinkstandards.
Im Sortiment dominieren 86 Rotweine von Pfälzer Weingütern: Knipser mit dicht-tanninischen Spätburgundern, Rings mit eleganteren Gewächsen, Friedrich Becker mit Burgunderstil, Philipp Kuhn für die trinkbare Mitte. Aus Rheinhessen kommen Rotweine von Gunderloch und Karl May.
Stilistisch mittelgewichtig, mit Kirsche, Waldboden und einer Säure, die den Wein essensaffin macht. Cabernet-, Merlot- und Dornfelder-Blends ergänzen das Sortiment als zweite Schiene — für alle, denen Pinot zu filigran erscheint.
Siehe auch: Rotwein Österreich, Rotwein Italien.